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Der Swantje-Effekt

Wer in Island unterwegs ist, tut dies nicht unbedacht. Vor jeder Etappe legen wir unsere Route mittels Wetter-App und Straßenzustandsberichten fest. Über safetravel.is bekommt man zudem aktuelle Warnungen bei Erdbeben oder Vulkanausbrüchen. Doch eines haben wir in den zurück liegenden Wochen gelernt: Dem Wetter kann man in Island nicht ausweichen. Die Tiefdruckgebiete, deren Ausläufer Deutschland bestenfalls streifen, werden hier gemacht und drehen dann lustig für mehrere Tage über unseren Köpfen ihre Runden. Seit Montag treibt es "Swantje" ziemlich stürmisch und kalt über ganz Island und im Norden sogar mit heftigen Schneefällen. Also fuhren wir weiter gen Süden und zurück auf der Ringstraße 1, um quasi durch die östliche Hintertür in den Norden zu gelangen. Wir sahen so einige Sehenswürdigkeiten der Hinfahrt in neuem Licht. Doch "Swantje" blieb und wehte mit bis zu 180 Stundenkilometern über die Pässe, was zu erneuten Straßensperrungen geführt hat. Also sitzen wir die Wetterkapriolen, erst in Vik, wo es einen Pub gibt, und dann in Höfn, einem  Ort mit netter Pizzeria, aus. Ein Hochdruckgebiet von den Azoren würde unsere Situation entscheidend verändern. Hoffentlich kann das nächste Hoch "Xenophilius" seinen  Einfluss bei "Swantje" geltend machen


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Kommentare: 3
  • #1

    Petra (Samstag, 08 Juni 2024 11:00)

    Haltet durch....

  • #2

    Evi (Samstag, 08 Juni 2024 12:18)

    Ja, haltet durch

  • #3

    Astrid (Samstag, 08 Juni 2024 15:46)

    Drücke Euch die ✊�✊�!