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Norwegian Wood

Bis auf die verstreut am Wegesrand liegenden Stabkirchen (eine älter als die andere), ist heute alles anders: es ist bis zu 27°C warm und die Sonne strahlt, bis auf ein kleines Gewitter, vom Himmel. Weiterhin sind die Straßen heute weitläufig und gemütlich zu befahren, so dass wir die ca. 250 km bis ins Blefjell (Fjell = Berge) locker abschwingen. Bei der zweiten Stabkirche des Tage in Uvdal bittet Brigitte ultimativ um einen Stopp. Recht hat sie, denn dieses ca. 900 Jahre alte Gehölz ist umgeben von einem historischen Dorf, dass natürlich heute ein Museum ist. Die Kirche ist noch im Dienst und so bekommen wir Bakine als sehr sympatischen Guide. Sie erklärt uns, dass auch sie hier getauft wurde, die Gottesdienste besucht und irgendwann hier, in traditioneller Kleidung, heiraten wird. Bakine ist erst 15 Jahre alt und ihr Name ziert bereits eine Kirchenbank - was für eine faszinierende Geschichte! Weitere fünf Stabkirchen haben wir dann nicht mehr besucht. Wir fahren heute die gesamte Strecke (ca. 6 Stunden) durch den nicht endenden norwegischen Wald. In diesem östlichen Teil Norwegens, der Telemark,  bestimmen die Weiten der  Wälder und Berge das Landschaftsbild. "Norwegian Wood - Isn't it good?" sangen die Beatles einst - recht hatten sie, obwohl der wirkliche Sinn des Liedes ein anderer ist. Überall warnen Schilder vor die Straße querenden Elchen - gesehen haben wir aber noch keinen. Biggi nimmt mutig ein erfrischendes Bad im See vor unserem Stellplatz zur Erholung von der Tagestour. Morgen geht's weiter.

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