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Norwegische Geschichte in Holz

Regenbogen und Nebel über dem See verzauberten gestern Abend unseren Blick aus unserem Wohnmobil (siehe: Bilder des Tages 7.8.). Heute morgen dann begann eine Geschichtsstunde in Sachen Norwegens Mittelalter. Auf unserem Weg lagen die beiden ältesten Stabkirchen (Stab = Holz)  des Landes. Die Erste in Urnes gilt als die Älteste: gebaut ca. im Jahre 1130. Hier zeugen nur noch wenige Balken aus dieser Zeit, die meisten sind "viel" jünger aus dem Jahre 1200. In dieser weit zurückliegenden Zeit war's mit den Wikingern gerade vorbei und die christliche Kirche hielt Einzug und war der Meinung es bedürfe Gotteshäuser - soweit also die Geschichte. Die zweite Kirche in Borgund ist nur ca. 50 Jahre jünger als die Erste (ca. 1180), jedoch sind hier die meisten Holzstücke auch so alt wie sie sein sollten - sagen die Wissenschaftler. Beeindruckend sind diese dunklen Bauten allemal, auch wenn der düstere, fensterlose Innenraum winzig klein ist. Was dem Schotten seine Schlösser und Burgen sind, sind dem Norweger seine Stabkirchen. Durch das Laerdal und das Hemsedal , ein wunderbares Hochtal, geht es noch 140 Kilometer weiter zu unserem heutigen Übernachtungsplatz in Al. Ich bitte zu entschuldigen, dass meine Laptoptastatur nicht auf die Norwegische Sprache eingestellt ist: auf die meisten A's kommt ein ° , ae wird zusammengeschrieben und einige o's haben einen Strich durch. Die Aussprache kann ich jedoch nicht weiter erklären.

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