Tag 4: Ein Sonntag am "Ende der Welt"

Schon wieder schönes und sonniges Wetter. Es ist leicht windig und so erscheinen die minus 10 Grad viel kälter. Auf unserem Weg zum "Ende der Welt" schauen wir uns zu erst die 2000- 4500 Jahre alten Felsmalereien bei Straumsbukta an, zumindest die, die nicht unter immensen Eismassen eingefroren sind. Danach wenden wir unseren Weg nach Westen und erleben stundenlang bizarre Fjordlandschaften und verschneite Bergwelten. In Kombination mit dem Winterlicht der Sonne wirkt diese fast menschenleere Szenerie märchenhaft. Drei Elche laufen uns über den Weg, was aber nur wir spannend fanden. Am äußersten Ende liegen die "Ortschaften" Tromvik und Rekvik. Hier leben vielleicht 50 - 60 Menschen, meist Fischer. Die Passstraße nach Rekvik ist abenteuerlich schmal und steil. Auf der gesamten Strecke gibt es nur eine Möglichkeit einzukehren, ein Café - aber das hat sonntags geschlossen. Leider. So müssen wir mit unseren "Überlebenskeksen" und Wasser auskommen. Nach 6 Stunden und 170 km sind wir wieder voller neuer Eindrücke zurück. Es war schön am "Ende der Welt!"

Kommentar schreiben

Kommentare: 0