Mir dem Motorrad durchs wilde Andalusien

September/Oktober 2017

 

Bin gerade von einer Reise aus Andalusien in Südspanien zurück. Ein letztes Mal in den Sommer - während hier langsam die Blätter von den Bäumen fallen, hatte ich dort noch Temperaturen bis zu 30 Gad.

Die Organisation, die Unterkunft und den Motoradtransport habe ich für diese Reise nicht selber ausgearbeitet, sondern in gute Hände gelegt: Pass Reisen aus Hilden http://pass-reise.de/ hatte alles vorbildlich geplant und durchgeführt (Danke Beate und Udo).  Flug nach Malaga, Bustransfer zum Hotel nach Cala de Mijas, wo der Spediteur mit unseren wohl behaltenen Motorrädern schon in der Nähe wartete - somit stand einer Woche purer Freude am Motorradfahren mit Gleichgesinnten nichts im Wege.

Die wilde Landschaft landeinwärts der Küste der Costa del Sol, mit ihrer scheinbar nicht endenden Bergwelten und den weiten Ebenen, ist hinreißend schön. Von der Sierra Nevada bis Gibraltar gibt es hunderte von wunderschönen Straßenkilometern zu entdecken und erleben.  Einsame Dörfer mit freundlichen (und motorradbegeisterten) Menschen luden immer wieder zu kleinen Pausen ein. Wer's mag, kann in Andalusien natürlich auch viel Kultur und Geschichte erfahren: z.B. in Granada, Ronda, usw.. Bei mir allerdings stand mehr das Erleben der meistens leeren Straßen, mit ihren wunderbaren kurvigen Verläufen, im Mittelpunkt. Die Freude wurde noch durch die gute bis sehr gute Beschaffenheit des Straßenbelags gesteigert, die meinem kleinen Tiger (Triumph Tiger 800 XC) und mir mächtig Spaß gemacht haben. Die Krönung eines wunderschönen Motorradtages war dann nur noch ein Bad im herrlich erfrischenden Mittelmeer, ein kühles San Miguel in der Strandbar und der allabendliche Austausch über die "Abenteuer" des Tages mit den anderen Motorradfreunden. Besser ging es wirklich nicht. Adiós Andalucía!